KonversionZwei Drittel der von der Bundeswehrreform in Baden-Württemberg tangierten Standorte liegen im Ländlichen Raum.

Hier sind die Standorte Hardheim und der Walldürner Ortsteil Altheim massiv von der Aufgabe der Liegenschaften bzw. vom Dienstpostenabbau betroffen. Dem Informationspaket zur Realisierungsplanung kann entnommen werden, dass die Schließungszeitpunkte für das 2. Quartal 2017 (Carl-Schurz-Kaserne Hardheim und das Munitionsdepot Altheim) bzw. für 2019 (Materiallager Hardheim) festgelegt worden sind.

bw-iDie unmittelbaren Folgen des Truppenabzugs erscheinen zwar beherrschbar, sie fallen aber in eine Phase deutlich knapper werdender Verteilungsspielräume und verstärken die demografischen und ökonomischen Herausforderungen, denen unser Zuständigkeitsgebiet ohnehin ausgesetzt ist. Die Auswirkungen des Truppenabzugs in den Bereichen Bevölkerungsstruktur, Arbeitgeber Bundeswehr, Auftraggeber Bundeswehr, Konsum und Einzelhandel, Wohnungsnachfrage, Bildungsinfrastruktur und kommunalen Finanzen werden in der Gemeinde Hardheim sowie der Gemeinde Höpfingen und der Stadt Walldürn deutlich zu spüren sein. Aus diesem Grund haben sich unsere drei Verbandsgemeinden zum Konversionsraum Hardheim-Walldürn zusammengeschlossen.

Ziel der Verbandsverwaltung, aber auch seiner Mitgliedsgemeinden, ist es im Rahmen des sich momentan in Erstellung befindlichen „kommunalen Konversionsentwicklungskonzept“ (KEK) die Grundlage einer systematischen Gesamtsicht der Entwicklungspotentiale spezifischer Standortstärken und die Ansatzpunkte derer Weiterentwicklung herauszuarbeiten. Aus diesem Entwicklungskonzept für den Konversionsraum sollen umsetzbare Projekte für neue wirtschaftliche Impulse abgeleitet werden können. Das Entwicklungskonzept wird vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, Universität Trier – Campus Birkenfeld, erstellt.

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